Dieses Jahr konnte ich endlich meine lang geplante Rundreise durch die Karpaten verwirklichen. Eine wunderschöne Zeit in einer der faszinierendsten Gegenden Rumäniens.
Am 1. Tag
sind wir von München nach Bukarest geflogen und von dort aus dann 150 km in den bekannten Ausflugsort Sinaia.. Der Rest des Tages stand dann erstmal frei zur Verfügung.
Am 2. Tag
stand ein Ausflug in die Berge auf dem Programm. Dort hatten wir die Gelegenheit die kleinen urigen Gässchen von Sinaia auf eigene Faust zu erkunden. Danach haben wir das ehemalige Königsschloss Peles besucht welches zu den schönsten Schlössern Rumäniens zählt. Ein malerischer Wanderweg mit einer wunderbaren Aussicht (ca. 2,5 Std.) führte uns zurück nach Sinaia. Das Abendbrot haben wir in einem landestypischen Lokal eingenommen und konnten einen Einblick die rumänische Küche erhalten.
Am 3. Tag
wandelten wir auf den Spuren Draculas. Die Burg in Törzburg (Bran) inmitten der Karpaten soll tatsächlich der Wohnsitz des Grafen gewesen sein. Historisch belegt ist jedoch das der Graf Vlad Dracul in dieser Burg nicht gelebt hat. Ein weiteres Highlight an diesem Tag war die Bauernburg in Rosenau. Eine Wanderung in den Luftkurort Schullerau – auch Poiana-Brasov genannt – rundete unseren aufregenden Tag ab.
Am 4. Tag
sind wir in das ehemalige Zentrum des Deutschen Ordens – Kronstadt – gewandert. Die Altstadt und die schwarze Kirche waren auf jeden Fall eine Reise wert.
Den restlichen Tag konnten wir selbst planen und haben den Abend dann in einem gutbürgerlichen Restaurant verbracht.
Am 5. Tag
ging es durch die Ostkarpaten. Vorbei an dem wunderschönen roten See und durch die wilde Bicazklamm ging es weiter nach Gura Humorului. Den fasznierensten Anblick bot wohl das Ceahlau-Massiv am Bicaz-Stausee.
Am 6. Tag
hatten wir Gelegenheit die aufgrund ihrer wunderschönen Fassaden bekannten Klöster Moldovita und Sucevita zu besuchen. Ein weiteres Highlight stellte das pittoreske Kloster Humor.
Am 7. Tag
wanderten wir zu einem der schönsten Klöster – Voronet. Weiter ging die Reise durch die Ostkarpaten nach Bistritz und Neumarkt und über einige schönes Wege weiter nach Schäßburg.
Am 8. Tag
besuchten wir in Birthälm (Biertan) in Siebenbürgen das Geburtshaus Draculas. Weiterhin hatten wir Gelegenheit das Ikonenmuseum in Budenbach (Sibiel) zu besuchen. Das Ziel dieses Tages war Hermannstadt.
Am 9. Tag
standen das Brukenthal-Museum und eine Besichtungstour durch Hermannstadt selbst auf dem Programm.
Der 10. Tag
stand unter dem Zeichen Transsylvaniens. Den Weg nach Stetterdorf (Rasninari) und Michelsberg (Cisnadioara) legten wir mit einer historischen Staßenbahn zurück.
Am 11. Tag durchquerten wir das Tal der Alt um am 12. Tag schließlich die langersehnte Gondelfahrt auf das bekannte Bucegi-Plateu machen zu können. Ein atemberaubender Ausblick bietet sich dort. Eine Wanderung zum Caraiman-Kreuz in 2334 Meter Höhe rundete unseren Tag ab.
Die letzten beiden Tage vor dem Rückflug nach Deutschland hatten wir dann noch Zeit ausgiebig die wunderschöne Stadt Bukarest zu erkunden.
In diesen 14 Tagen haben wir Rumänien kennen und lieben gelernt und werden mit Sicherheit wiederkommen und so viel wie möglich von diesem wunderschönen Land zu erkunden!
Rundreise durch die Karpaten
09. Dezember 2009Bukarest – die Hauptstadt von Rumänien
22. Juni 2009Bukarest ist mit über 2 Millionen Einwohnern die größte Stadt Rumäniens und auch die Hauptstadt des Landes. Besonders faszinierend an Bukarest ist das Stadtbild mit seinen vielfältigen Architekturstilen. Neben rumänischer Architektur finden sich hier Villen, italienische und orientalische Architektur, Plattenbauten und Zuckerbäckerstil.
Besonders beeindruckende Sehenswürdigkeiten der Stadt sind der monumentale Parlamentspalast, auch “Haus des Volkes” genannt, der als eins der größten Gebäude der Welt gilt. Ebenso sehenswert sind der Triumphbogen der Stadt, das Athenäum oder das Nationale Kunstmuseum. Viele dieser Gebäude haben eine sehr bewegte Geschichte hinter sich, spielten sie doch vor allem während der Herrschaft des Diktators Nicolae Ceauşescu die eine oder andere Rolle. So entstand der gigantische Parlamentspalast beispielsweise in der Zeit des wirtschaftlichen Niedergangs der Nation und kann als Monument für den Wahn der Diktatur Ceauşescus gesehen werden.