Archiv für die Kategorie ‘Reiseberichte’

Mein Rumänien Urlaub

Sonntag, 13. Mai 2007

Da ich schon so vieles von meinen Eltern über Rumänien gehört hatte, und da diese sehr positiv von diesem Land beeindruckt waren, machte ich mich im Mai 2006 auf dem Weg nach Rumänien. Meine Freundinnen Daniela und Dora kamen mit.Zu dritt haben wir einen Flug gebucht (wir hatten einen direkten Flug München- Hermannstadt/Sibiu gebucht), der um 21.30 Uhr in Hermannstadt landete. Vom Flughafen aus fuhren wir direkt zum Hotel. Das Hotel hatten wir auch von Deutschland aus gebucht. Und so standen wir um 22 Uhr im mittelalterlichen Zentrum der Stadt, vor dem Hotel Imparatul Romanilor. Wir hatten uns vorgenommen noch gleich am selben Abend ein bisschen durch die Stadt spazieren zu gehen. Ich war positiv beeindruckt. Die Stadt ist sehr sauber und die Frau im Hotel konnte deutsch sprechen. Bald hatte ich verstanden, dass es in Hermannstadt zahlreiche deutschsprachige Einwohner gibt. Schon am nächsten Morgen wollten wir die Stadt besichtigen. Wir fingen mit der Evangelischen Kirche, einer gotischen Kirche die aus dem 13 Jahrhundert stammt, an. Hier hat uns ein junger Mann eine Kirchenführung in deutscher Sprache organisiert, die mit einer Turmbesichtigung endete. Vom Turm aus konnte man die ganze Stadt sehen. Die Aussicht war wundervoll. Wir gingen noch ein bisschen im Zentrum durch die Gassen und fanden eine alte Mauer. Diese sollte die alte Festungsmauer der Stadt sein. Es ist eine wundervolle Stadt die auf jedem Fall einen Besuch wert ist.Dann fuhren wir weiter. Unser vorher bestimmter Weg führte uns von Valcea weiter durch Curtea de Arges und Campulung nach Kronstadt/Brasov. Der Weg bis Kronstadt war wunderschön. Eine unglaublich schöne Gebirgslandschaft. Man kann von hier aus jeden Gipfel erkennen (natürlich nur die, die sich auskennen :) ). Vor unserer Ankunft in Kronstadt besuchten wir aber zunächst den Bran-Palast, oder Draculas Palast, wie er hier noch bekannt ist.In Kronstadt angekommen, wollten wir uns zunächst ausruhen und shoppen gehen. Erst am nächsten Tag besuchten wir die bekannte Schwarze Kirche und den Rest der Stadt.Das war eine schöne Zeit, und Rumänien ist ein wunderschönes Land, auch wenn man hier und da noch Leute betteln sieht.

Ein Ausflug in Klausenburg

Montag, 07. Mai 2007

Klausenburg, rumänisch Cluj-Napoca, ist die drittgrößte Stadt Rumäniens. Unter der Stadt wurden Spuren der römischen Stadt Napoca gefunden, die darauf hinweisen, dass die Stadt seit der römischen Zeit existiert, damals aber unter dem Namen Napoca bekannt war.
Die Stadt ist dennoch durch ungarische und deutsche Siedlungen geprägt. Außerdem stellt die Stadt das Zentrum der Ungarn in Rumänien dar. Da es eine Universitätsstadt ist, ist Klausenburg das ganze Jahr über belebt. Nur im Sommer, wenn alle Studenten heim fahren, scheint die Stadt tot und leer zu sein.
Ich begann meine Reise im Zentrum der Stadt. Dieses wird von der imposanten gotischen Michaelskirche und dem Reiterstandbild des Königs Matthias Corvins geprägt. Außerdem habe ich unzählige Cafés und Einkaufsplätze, sowie zahlreiche Restaurants und Fast Foods Ketten gezählt. Man sieht schon, dass das eine Studentenstadt ist. Natürlich war alles überall voll. Viele Leute beim Bummeln und Café trinken oder Leute, die einfach an die ”frische” (unmöglich wegen den vielen Autos) Luft wollten.
Ich habe später erfahren, dass man von einer Burg aus die ganze Stadt bewundern kann. Belvedere hieß die Burg. Und tatsächlich… von da aus kann man jede Ecke Klausenburgs sehen.