Geschichte der Stadt Sathmar
Sathmar, rumänisch Satu Mare, ist eine Großstadt, die sich gleich an der Grenze Rumäniens mit Ungarn befindet.
Zum ersten Mal wurde die Stadt in einer ungarischen Chronik im 10 Jhd. erwähnt und war damals unter dem Namen Castrum Zothmar bekannt. Die meiste Zeit seiner Existenz gehörte die Stadt zu Ungarn. Daher sprechen heute die meisten Bewohner der Stadt neben rumänisch auch ungarisch.
Auf diesem Gebiet siedelten sich im Jahr 1006 die Teutonen und die Deutschen an.
Um das Jahr 1500 wurde die Region von den Osmanen und später von den Habsburger besetzt.
Ab 1700 wurde Sathmar eine königliche Freistadt und ein wichtiges Handelszentrum.
Im 18 Jahrhundert wurde ein großer Teil der Stadt neu gebaut und erhielt schon damals seine heutige Form.
Seit 1920, durch den Vertrag von Trianon, gehört die Stadt Sathmar zu Rumänien.
Geprägt jedoch hat die Geschichte der Stadt die Familie Báthory. Unter deren Händen wurden die Burggräben gebaut und verstärkt.