Die Entstehung Rumäniens
Rumänien befindet sich in Norden der Balkanischen Halbinsel, zwischen den Karpaten und dem Schwarzenmeer. Noch von Paleolitischen Epoche besteht hier die trakische Kultur. Die Traken sind die “Urgroßväter” der Rumänien. Später zwischen 101 und 106 durch die bekannteren dako-römischen Siedler, übte sich römischer Einfluss aus. Nach Dacia kamen die Griechen und bauerten an der Schwarzmeerküste die Kolonien wie: Histria, Calatis und Tomis. Andere wichtigen Personen aus dieser Zeit waren auch: Burebista, Dominitian, Augustus. Im Zuge der Weiterentwicklung des Rumänischen Volkes, entstand während des 2.bis 4. Jahrhunderts der erste Kontakt zur christlichen Religion. Im Laufe der Zeit kamen sowohl slawische als auch türkische Einflüsse auf, welche sich zum Teil durch kriegerische Auseinandersetzungen äußerten. Mutige Anführer wie ” Mirces cel Batran” und ” Vlad Tepes” wehrten die Invasoren ab und verhinderten so die osmanische Invasion Europas. Am Ende des 16. Jahrhunderts, vereinte “Mihai Viteazu” Rumänien aus mehreren einzelnen Regionen.
Die Habsburger Monarchie spielt auch eine wichtige Rolle in der rumänischen Geschichte als 1699 Transilvanien unter ihre Regierung fiel. Die hierdurch entstandenen Einflüsse können noch bis zum heutigen Tage in Rumänien angesehen werden, wie z.B. durch Denkmäler und Moscheen im Süden des Landes. Rumänien war auch in die beiden Weltkriege verwickelt, wodurch eine große Zerrstörung des Landes hervorgerufen wurde. Zur Zeit des kalten Krieges gehöhrte Rumänien zu den Staaten des Warschauer Paktes und durchlebte im Jahre 1990 auch eine Revolution, welche das Ende des Kommunismusses einläutete. Sei dem 1.Januar 2007 ist Rumänien Mitglied der europäischen Union.
[...] Ein Staat in Südosteuropa ist Rumänien. Rumänien liegt 700 km von der Pannonischen Tiefebene entfernt und reicht bis hin zum Schwarzen Meer. Rumänien besteht aus den Landesteilen Walachei, Siebenbürgen (Transsilvanien) und Moldau, sowie aus Teilen des früheren Banat, der Bukowina und der Dobrudscha. 106 n. Chr. entstand die Provinz Dacia (Dakien) auf dem Gebiet des heutigen Siebenbürgens und des Banats. Die Hauptstadt Rumäniens ist Bukarest und das Land hat 22,355 Millionen Einwohner. Bekannt ist das mitteleuropäische Land auch Dank der zahlreichen ethnischen Gruppen, die dort leben. Dazu gehören neben den Rumänen, die Minderheiten wie die Ungarn, Roma, Deutschen, Ukrainer, Türken, Tataren und Russen. Außergewöhnlich für Rumänien ist die Topographie des Landes. Im Zentrum des Landes liegt das Siebenbürgische Hochland, das fast vollständig vom Bogen der Karpaten umgeben ist. Der Süden des Landes wird von der flachen Walachei geprägt, im Osten aber leiten die Ausläufer der Ostkarpaten zum Hochland der Moldau über. Bemerkenswerte Städte und Orte in Rumänien, sind unter anderem die Hauptstadt Bukarest, mit dem früheren Volkshaus, dem heutigen Parlament und dem Triumphbogen. Die Porzellanstadt Iasi, in der sich eine der größten Botanischen Gärten Europas befindet, die Hafenstadt Constanta, das Donaudelta mit dessen einmaligen Tier- und Pflanzenwelt und die unbeschreiblich schönen Karpaten die im Herzen des Landes liegen. Das Schwarze Meer mit dessen bekannten Urlaubsstädten ist für Touristen aus aller Welt eine Besonderheit. Außer den vielen Klöstern, Denkmälern und Museen, bietet das Land mit weiteren zahlreichen und einmaligen Sehenswürdigkeiten eine optimale Lösung für erholsame Tage. Rumänien, ein Land voller unentdeckter Möglichkeiten, erwartet Sie mit seiner unbeschreiblichen Schönheit. [...]